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Achtung, dabei handelt es sich jedoch nicht wirklich um eine Spende, sondern um eine Schenkung. Der Betrag ist somit steuerlich nicht abzugsfähig.
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19. Juni 2026
In der letzten Woche kam es am östlichen Schlot der Voragine fortlaufend zu Ascheemissionen, sowie milden strombolianischen Explosionen. Tremor und seismische Aktivität haben etwas
zugenommen.
Während der Nacht vom 13. auf den 14. Juni waren an der oberen Ostflanke mehrfach kleine thermische Anomalien erkennbar. Sie wurden durch Auswurf von heißem Material aus dem östlichen Schlot der Voragine verursacht. Am Tage zeigten sich dort wieder einige Emissionen von bräunlicher Asche. Sie waren energiereicher als an den Vortagen. Am Abend waren nach Sonnenuntergang über lichtstarke Webcams einzelne, milde strombolianische Explosionen an dem Schlot erkennbar. Sie warfen glühendes Material einige zig Meter in die Höhe. Am 14. Juni kam es zu weiteren Ascheemissionen. Das bräunliche Material wurde vom Wind schnell in südliche Richtung getragen. Auch an den Folgetagen dauerten die Aschefreisetzungen unter schwankender Intensität an. In den Nächten waren sporadisch auftretende milde strombolianische Explosionen am östlichen Schlot der Voragine erkennbar.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche häufig kurze Phasen von stärkerem Rauschen, sowie schwache Explosionssignale.
Der Tremor schwankte in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau und unterlag in den letzten Tagen einem leicht steigenden Trend [1].
Zwischen dem 13. und dem 14.06. ereignete sich im Raum Bronte - Monte Minardo (Nordwestflanke) eine ausgeprägte Erdbebenserie. Die stärksten Erschütterungen erreichten dabei Magnituden von 2.1 bzw. 2.4. Die Tiefe der Beben lag in ca. 7 - 17 Km. Am 14.06. wurde südöstlich des Case del Vescovo (Südostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.7 registriert. Am 15.06. kam es südwestlich des Monte Arcimis (Südostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.5. Am 16.06. wurde am Monte Centenari (Ostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.6 gemessen. Am 17.06. ereignete sich bei Maletto (Nordwestflanke) eine Erdbebenserie. Das stärkste Beben erreichte dabei eine Magnitude von 2.4 [2].
Während der Nacht vom 13. auf den 14. Juni waren an der oberen Ostflanke mehrfach kleine thermische Anomalien erkennbar. Sie wurden durch Auswurf von heißem Material aus dem östlichen Schlot der Voragine verursacht. Am Tage zeigten sich dort wieder einige Emissionen von bräunlicher Asche. Sie waren energiereicher als an den Vortagen. Am Abend waren nach Sonnenuntergang über lichtstarke Webcams einzelne, milde strombolianische Explosionen an dem Schlot erkennbar. Sie warfen glühendes Material einige zig Meter in die Höhe. Am 14. Juni kam es zu weiteren Ascheemissionen. Das bräunliche Material wurde vom Wind schnell in südliche Richtung getragen. Auch an den Folgetagen dauerten die Aschefreisetzungen unter schwankender Intensität an. In den Nächten waren sporadisch auftretende milde strombolianische Explosionen am östlichen Schlot der Voragine erkennbar.
Dieses Webcam-Foto vom heutigen Morgen zeigt die Ascheemissionen aus der Voragine aus südöstlicher Richtung. Die bräunlichen Wolken werden vom Wind in südliche Richtung
getrieben. Rechts davon der Südostkrater, der nur wenig Gas aus Fumarolen freisetzt:

Foto vom 19.06.2026, 10:09 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola

Foto vom 19.06.2026, 10:09 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche häufig kurze Phasen von stärkerem Rauschen, sowie schwache Explosionssignale.
Der Tremor schwankte in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau und unterlag in den letzten Tagen einem leicht steigenden Trend [1].
Zwischen dem 13. und dem 14.06. ereignete sich im Raum Bronte - Monte Minardo (Nordwestflanke) eine ausgeprägte Erdbebenserie. Die stärksten Erschütterungen erreichten dabei Magnituden von 2.1 bzw. 2.4. Die Tiefe der Beben lag in ca. 7 - 17 Km. Am 14.06. wurde südöstlich des Case del Vescovo (Südostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.7 registriert. Am 15.06. kam es südwestlich des Monte Arcimis (Südostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.5. Am 16.06. wurde am Monte Centenari (Ostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.6 gemessen. Am 17.06. ereignete sich bei Maletto (Nordwestflanke) eine Erdbebenserie. Das stärkste Beben erreichte dabei eine Magnitude von 2.4 [2].
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12. Juni 2026
Während der letzten Woche zeigte der Ätna weitere Anzeichen des Erwachens. Am östlichen Schlot der Voragine kam es zu Ascheemissionen und nachts wurde schwacher Glutschein beobachtet. Die Seismogramme zeigten wiederholt
Explosionssignale.
In der vergangenen Woche wurde am Nordostkrater weiterhin das meiste Gas emittiert. Meist waren die Emissionen dabei pulsartig verstärkt. An der Voragine kam es zu anhaltenden Gasfreisetzungen aus Fumarolen, sowie zu Emissionen von weißem Dampf aus dem Schlot an der oberen Ostflanke. Am 10. Juni wurde von diesem Schlot, der während der letzten eruptiven Aktivität Ende Dezember entstanden war, wiederholt bräunliche Asche emittiert. Dabei bildeten sich meist pilzförmige Aschewolken, die vom Wind in östliche Richtung getrieben wurden. Am 11.06. verhinderten Wolken nahezu ständig die Beobachtung der Voragine mittels Webcams, so dass für mich unklar blieb, ob die Emissionen an diesem Tag fortdauerten. Trotz vieler Wolken waren am Nachmittag des 12. Juni dort wieder einzelne Aschepilze erkennbar.
An der Bocca Nuova wurde in der vergangenen Woche hauptsächlich aus dem nordwestlichen Schlot anhaltend etwas Gas emittiert. Am Südostkraterkomplex setzten einzelne Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters Gas frei.
In sozialen Medien wurden unterdessen Fotos veröffentlicht, die unter Langzeitbelichtung rötlichen Glutschein über dem östlichen Schlot der Voragine während der Nacht auf den 11. Juni zeigen. Auch wurde über Explosionsgeräusche in der Gipfelregion berichtet. Vermutlich hat an dem Schlot milde, tiefsitzende explosive Aktivität eingesetzt!
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigen seit dem 09. Juni wiederholt kleine Explosionssignale. Diese treten alle paar Minuten auf. Außerdem kam es zu Phasen von verstärktem Rauschen, wie er von erhöhtem Tremor verursacht wird.
Der Tremor bewegte sich in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau und ist insgesamt leicht gestiegen [1].
Am 11.06. wurde bei Milo (Ostflanke) ein Beben der Stärke 2.0 registriert. Am 11.06. kam es westlich von Sant'Alfio (Ostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 12.06. wurde in der Gegend von Case del Vescovo (Südostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.9 registriert [2].
In der vergangenen Woche wurde am Nordostkrater weiterhin das meiste Gas emittiert. Meist waren die Emissionen dabei pulsartig verstärkt. An der Voragine kam es zu anhaltenden Gasfreisetzungen aus Fumarolen, sowie zu Emissionen von weißem Dampf aus dem Schlot an der oberen Ostflanke. Am 10. Juni wurde von diesem Schlot, der während der letzten eruptiven Aktivität Ende Dezember entstanden war, wiederholt bräunliche Asche emittiert. Dabei bildeten sich meist pilzförmige Aschewolken, die vom Wind in östliche Richtung getrieben wurden. Am 11.06. verhinderten Wolken nahezu ständig die Beobachtung der Voragine mittels Webcams, so dass für mich unklar blieb, ob die Emissionen an diesem Tag fortdauerten. Trotz vieler Wolken waren am Nachmittag des 12. Juni dort wieder einzelne Aschepilze erkennbar.
An der Bocca Nuova wurde in der vergangenen Woche hauptsächlich aus dem nordwestlichen Schlot anhaltend etwas Gas emittiert. Am Südostkraterkomplex setzten einzelne Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters Gas frei.
In sozialen Medien wurden unterdessen Fotos veröffentlicht, die unter Langzeitbelichtung rötlichen Glutschein über dem östlichen Schlot der Voragine während der Nacht auf den 11. Juni zeigen. Auch wurde über Explosionsgeräusche in der Gipfelregion berichtet. Vermutlich hat an dem Schlot milde, tiefsitzende explosive Aktivität eingesetzt!
Auf diesem Webcam-Foto kann man eine der Ascheemissionen aus dem östlichen Schlot der Voragine aus südöstlicher Richtung erkennen. Die bräunliche Wolke steigt zwischen dem
Zentralkraterkegel (links) und dem Südostkrater (rechts) auf und wird vom Wind in östliche Richtung getrieben:

Foto vom 10.06.2026, 11:39 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola

Foto vom 10.06.2026, 11:39 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigen seit dem 09. Juni wiederholt kleine Explosionssignale. Diese treten alle paar Minuten auf. Außerdem kam es zu Phasen von verstärktem Rauschen, wie er von erhöhtem Tremor verursacht wird.
Der Tremor bewegte sich in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau und ist insgesamt leicht gestiegen [1].
Am 11.06. wurde bei Milo (Ostflanke) ein Beben der Stärke 2.0 registriert. Am 11.06. kam es westlich von Sant'Alfio (Ostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 12.06. wurde in der Gegend von Case del Vescovo (Südostflanke) ein Beben mit einer Magnitude von 1.9 registriert [2].
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05. Juni 2026
Der Ätna scheint langsam wieder zu erwachen, denn am Nordostkrater wurde tiefsitzende strombolianische Aktivität beobachtet. Auch die seismische Aktivität hat etwas zugenommen und
die Kohlendioxidemissionen haben im Mai zugelegt.
In der letzten Woche konzentrierten sich die Gasemissionen der Gipfelkrater weiterhin auf den Nordostkrater, wo sie meist pulsartig verstärkt auftraten. An der Voragine erfolgte diffuse Gasemission aus Fumarolenfeldern, sowie anhaltende Emission von weißem Dampf aus dem Schlot an der oberen Ostflanke des Kegels. An der Bocca Nuova wurde anhaltend etwas Gas aus dem nordwestlichen Kraterbereich gefördert. Am Südostkraterkomplex kam es im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters zu anhaltender Emission von Gas aus diversen Fumarolen.
Wie das INGV berichtet wurden die Gipfelkrater im Mai mehrfach von INGV-Personal besucht. Dabei wurden folgende Beobachtungen gemacht: Am Nordostkrater kommt es zu tiefsitzenden strombolianischen Explosionen, die deutlich hörbare Geräusche generieren. An der Bocca Nuova unterliegt die Intensität der Gasemission Schwankungen und am nordwestlichen Schlot sind die Gasfreisetzungen gelegentlich mit dünner rötlicher Asche durchsetzt. Hier konnte am 28. Mai eine deutliche thermische Anomalie festgestellt werden. An dem anderen Schlot der Bocca Nuova zeigte sich eine solche Anomalie nicht. An der Voragine erfolgt die Gasemission aus Fumarolen bzw. heißen Spalten. Das gleiche gilt für den Südostkrater. Aufnahmen mit Wärmbildkamera zeigten, dass sein nordöstlicher Schlot erkaltet ist [1].
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im Mai keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im Mai keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Messung der Infraschallereignisse zeigte in der ersten Woche des Maies niedrige Werte. Den Rest des Monats bewegte sich die Anzahl auf mittlerem Niveau, wobei starker Wind die Messungen zeitweise beeinträchtigte. Die Amplitude der Ereignisse bewegte sich auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Die Quelle war meist der Nordostkrater [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern fielen im Mai auf niedriges Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) unterlagen im Mai einem deutlichen Anstieg und bewegten sich auf mittlerem Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 19. Mai bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.61 ähnlich hoch, wie bei der letzten Messung im April. Der Messwert lag auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten zwei Wochen gelegentlich langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten zwei Wochen weiterhin auf mittlerem Niveau [2].
Die Quelle des Tremors lag im Mai unter dem Nordostkrater bzw. im Gebiet etwas nordwestlich davon auf einer Höhe von 1500 - 2800 m [1].
Am 30.05. kam es am Monte Spagnolo (Nordwestflanke) zu mehreren Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 1.9 erreichte. Am 03.06. wurde östlich des Monte Minardo (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 1.8 gemessen. Am 03.06. kam es am Monte Scavo (Nordwestflanke) zu zwei Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 1.9 erreichte. Am 03.06. wurde am Monte Maletto (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 2.8 registriert [3].
Eigene Einschätzung der Lage:
Die letzte eruptive Aktivität des Ätna ist inzwischen schon wieder fast fünf Monate her. Dazwischen gab es einige "Fehlversuche", die durch vorübergehenden rapiden Anstieg des Tremors charakterisiert waren. Nun hat im Laufe des Maies tiefsitzende strombolianische Aktivität im Nordostkrater eingesetzt. Häufig haben Eruptionen des Ätna am Nordostkrater ihren Anfang genommen, so auch bei der letzten eruptiven Phase, die im Dezember durch strombolianische Aktivität im Nordostkrater eingeleitet wurde.
Es ist gut möglich, dass sich die strombolianischen Explosionen im Nordostkrater nun allmählich weiter steigern und vielleicht, wie im Dezember auch wieder die Voragine aktiv wird. Ein weiterer Hinweis auf bevorstehende eruptive Aktivität sind die relativ hohen Kohlendioxidkonzentrationen, die im Mai gemessen wurden. Sie deuten meist darauf hin, dass frisches Magma unter dem Berg aufsteigt. Die GPS- bzw. klinometrischen Daten zeigten im Mai zwar noch nicht eine Deformation des Vulkangebäudes durch Magmaaufstieg, jedoch kann das Magma im Ätna relativ leicht und somit schnell aufsteigen und die Instrumente zeigen signifikante Änderungen dann erst kurz vor dem Einsetzen verstärkter eruptiver Aktivität an.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ob sich die Aktivität im Nordostkrater nun weiter steigern wird und wir in den Nächten dort bald roten Glutschein zu sehen bekommen.
In der letzten Woche konzentrierten sich die Gasemissionen der Gipfelkrater weiterhin auf den Nordostkrater, wo sie meist pulsartig verstärkt auftraten. An der Voragine erfolgte diffuse Gasemission aus Fumarolenfeldern, sowie anhaltende Emission von weißem Dampf aus dem Schlot an der oberen Ostflanke des Kegels. An der Bocca Nuova wurde anhaltend etwas Gas aus dem nordwestlichen Kraterbereich gefördert. Am Südostkraterkomplex kam es im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters zu anhaltender Emission von Gas aus diversen Fumarolen.
Wie das INGV berichtet wurden die Gipfelkrater im Mai mehrfach von INGV-Personal besucht. Dabei wurden folgende Beobachtungen gemacht: Am Nordostkrater kommt es zu tiefsitzenden strombolianischen Explosionen, die deutlich hörbare Geräusche generieren. An der Bocca Nuova unterliegt die Intensität der Gasemission Schwankungen und am nordwestlichen Schlot sind die Gasfreisetzungen gelegentlich mit dünner rötlicher Asche durchsetzt. Hier konnte am 28. Mai eine deutliche thermische Anomalie festgestellt werden. An dem anderen Schlot der Bocca Nuova zeigte sich eine solche Anomalie nicht. An der Voragine erfolgt die Gasemission aus Fumarolen bzw. heißen Spalten. Das gleiche gilt für den Südostkrater. Aufnahmen mit Wärmbildkamera zeigten, dass sein nordöstlicher Schlot erkaltet ist [1].
Die Gipfelkrater des Ätna heute Abend von Osten aus, vor der untergehenden Sonne fotografiert. Links leichte Gasemission aus dem Neuen Südostkrater, rechts davon diffuse Gasfreisetzung aus
der Voragine und ganz rechts kräftige Gasemission aus dem Nordostkrater:

Foto vom 05.06.2026, 19:45 Uhr: Milo-Webcam des INGV

Foto vom 05.06.2026, 19:45 Uhr: Milo-Webcam des INGV
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im Mai keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im Mai keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Messung der Infraschallereignisse zeigte in der ersten Woche des Maies niedrige Werte. Den Rest des Monats bewegte sich die Anzahl auf mittlerem Niveau, wobei starker Wind die Messungen zeitweise beeinträchtigte. Die Amplitude der Ereignisse bewegte sich auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Die Quelle war meist der Nordostkrater [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern fielen im Mai auf niedriges Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) unterlagen im Mai einem deutlichen Anstieg und bewegten sich auf mittlerem Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 19. Mai bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.61 ähnlich hoch, wie bei der letzten Messung im April. Der Messwert lag auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten zwei Wochen gelegentlich langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten zwei Wochen weiterhin auf mittlerem Niveau [2].
Die Quelle des Tremors lag im Mai unter dem Nordostkrater bzw. im Gebiet etwas nordwestlich davon auf einer Höhe von 1500 - 2800 m [1].
Am 30.05. kam es am Monte Spagnolo (Nordwestflanke) zu mehreren Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 1.9 erreichte. Am 03.06. wurde östlich des Monte Minardo (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 1.8 gemessen. Am 03.06. kam es am Monte Scavo (Nordwestflanke) zu zwei Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 1.9 erreichte. Am 03.06. wurde am Monte Maletto (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 2.8 registriert [3].
Eigene Einschätzung der Lage:
Die letzte eruptive Aktivität des Ätna ist inzwischen schon wieder fast fünf Monate her. Dazwischen gab es einige "Fehlversuche", die durch vorübergehenden rapiden Anstieg des Tremors charakterisiert waren. Nun hat im Laufe des Maies tiefsitzende strombolianische Aktivität im Nordostkrater eingesetzt. Häufig haben Eruptionen des Ätna am Nordostkrater ihren Anfang genommen, so auch bei der letzten eruptiven Phase, die im Dezember durch strombolianische Aktivität im Nordostkrater eingeleitet wurde.
Es ist gut möglich, dass sich die strombolianischen Explosionen im Nordostkrater nun allmählich weiter steigern und vielleicht, wie im Dezember auch wieder die Voragine aktiv wird. Ein weiterer Hinweis auf bevorstehende eruptive Aktivität sind die relativ hohen Kohlendioxidkonzentrationen, die im Mai gemessen wurden. Sie deuten meist darauf hin, dass frisches Magma unter dem Berg aufsteigt. Die GPS- bzw. klinometrischen Daten zeigten im Mai zwar noch nicht eine Deformation des Vulkangebäudes durch Magmaaufstieg, jedoch kann das Magma im Ätna relativ leicht und somit schnell aufsteigen und die Instrumente zeigen signifikante Änderungen dann erst kurz vor dem Einsetzen verstärkter eruptiver Aktivität an.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ob sich die Aktivität im Nordostkrater nun weiter steigern wird und wir in den Nächten dort bald roten Glutschein zu sehen bekommen.
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29. Mai 2026
Auch in den vergangenen beiden Wochen verhielt sich der Ätna ruhig. Es kam lediglich zu den üblichen Gasemissionen. Der Tremor blieb unverändert und die seismische Aktivität war niedrig.
In den letzten zwei Wochen zeigte sich an den Gipfelkratern des Ätna nach wie vor ruhige Gasemission. Am meisten Gas wurde dabei weiterhin am Nordostkrater freigesetzt. Hier waren die Emissionen häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine waren die Gasemissionen überwiegend diffus und erfolgten aus Fumarolenfeldern. Außerdem war anhaltende Emission von weißem Dampf an dem Schlot an der oberen Ostflanke der Voragine, der sich im Dezember 2025 entwickelt hatte, erkennbar. An der Bocca Nuova wurde anhaltend Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas frei.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten zwei Wochen gelegentlich langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten zwei Wochen weiterhin auf mittlerem Niveau [1].
Am 18.05. wurde am Monte Palestra (Westflanke) ein Beben der Stärke 1.8 registriert. Am 25.05. kam es westlich von Paternò (Südwestflanke) zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 29.05. kam es im Bereich der Grotta del Gelo (Nordflanke) zu einem Beben der Stärke 1.5 [2].
In den letzten zwei Wochen zeigte sich an den Gipfelkratern des Ätna nach wie vor ruhige Gasemission. Am meisten Gas wurde dabei weiterhin am Nordostkrater freigesetzt. Hier waren die Emissionen häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine waren die Gasemissionen überwiegend diffus und erfolgten aus Fumarolenfeldern. Außerdem war anhaltende Emission von weißem Dampf an dem Schlot an der oberen Ostflanke der Voragine, der sich im Dezember 2025 entwickelt hatte, erkennbar. An der Bocca Nuova wurde anhaltend Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas frei.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten zwei Wochen gelegentlich langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten zwei Wochen weiterhin auf mittlerem Niveau [1].
Am 18.05. wurde am Monte Palestra (Westflanke) ein Beben der Stärke 1.8 registriert. Am 25.05. kam es westlich von Paternò (Südwestflanke) zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 29.05. kam es im Bereich der Grotta del Gelo (Nordflanke) zu einem Beben der Stärke 1.5 [2].
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15. Mai 2026
Während der vergangenen Woche hielt die ruhige Gasemission am Ätna weiterhin an. Der Tremor bewegte sich auf mittlerem Niveau und die seismische Aktivität war schwach.
In der letzten Woche kam es am Nordostkrater weiterhin zu kräftiger, meist pulsartig verstärkter Gasemission. An der Voragine wurde anhaltend, aber diffus Gas aus Fumarolenfeldern emittiert. Der Schlot an der oberen Ostflanke der Voragine setzte anhaltend weißen Dampf frei. An der Bocca Nuova emittierte der nordwestliche Schlot pulsartig Gas. Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas frei.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche nur vereinzelt langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau [1].
Am 09.05. kam es bei Ragalna (Südflanke) zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 10.05. wurde am Monte Fontane (Ostflanke) ein Beben der Stärke 1.6 gemessen [2].
In der letzten Woche kam es am Nordostkrater weiterhin zu kräftiger, meist pulsartig verstärkter Gasemission. An der Voragine wurde anhaltend, aber diffus Gas aus Fumarolenfeldern emittiert. Der Schlot an der oberen Ostflanke der Voragine setzte anhaltend weißen Dampf frei. An der Bocca Nuova emittierte der nordwestliche Schlot pulsartig Gas. Am Südostkraterkomplex setzten Fumarolen im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters anhaltend Gas frei.
Dieses Foto, das mir freundlicherweise von einer Bekannten zur Verfügung gestellt wurde, zeigt den Südostkraterkomplex aus südöstlicher Richtung. Nur wenige Fumarolen zeigen
sich im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters. Das Foto zeigt auch, welche Schneemassen sich immer noch am Berg türmen. Teilweise liegt der Schnee noch bis zu 3 m hoch:

09.05.2026 © SBB

09.05.2026 © SBB
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche nur vereinzelt langperiodische Signale.
Der Tremor bewegte sich in der letzten Woche weiterhin auf mittlerem Niveau [1].
Am 09.05. kam es bei Ragalna (Südflanke) zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 10.05. wurde am Monte Fontane (Ostflanke) ein Beben der Stärke 1.6 gemessen [2].
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08. Mai 2026
Auch in den letzten zwei Wochen verhielt sich der Ätna sehr ruhig. Der Tremor bewegte sich auf mittlerem Niveau und die seismische Aktivität war niedrig.
In den vergangenen 14 Tagen behinderten Wolken häufig die Beobachtung der Gipfelkrater mittels Webcams. Während den wolkenfreien Stunden zeigte sich die intensivste Gasemission am Nordostkrater. Hier waren die Emissionen meist pulsartig verstärkt. An der Voragine wurde anhaltend Gas aus Fumarolen emittiert. Auch aus dem Schlot, der sich während der eruptiven Aktivität im Dezember am östlichen Kraterrand der Voragine gebildet hatte wurde weiterhin weißer Dampf emittiert. An der Bocca Nuova kam es zu pulsartiger Gasemission aus dem nordwestlichen Schlot. Zeitweise waren die Emissionen dort mit geringen Mengen bräunlicher Asche durchsetzt. Am Südostkraterkomplex wurde das meiste Gas im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im April keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im April keine signifikanten Abweichungen. Lediglich am 6. April wurde eine kleine Veränderung während einer Phase erhöhten Tremors registriert [1].
An der Dilatometer-Station Monte Ruvolo (DRUV) wurde im April ein leichter, jedoch anhaltender Trend zur Kompression (Ausdehnung des Vulkangebäudes) gemessen. Dieser verstärkte sich am 6. April vorübergehend etwas [1].
Die Messung der Infraschallereignisse war im April zeitweise durch schlechtes Wetter gestört. Insgesamt zeigte sich eine variable, jedoch niedrige Anzahl an Ereignissen. Auch die Amplitude der Ereignisse war schwach. Quelle war überwiegend der Nordostkrater [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern bewegten sich im April auf mittlerem Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) unterlagen im April einem steigenden Trend und erreichten mittleres Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 13. April bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.61 etwas niedriger als bei der letzten Messung im März. Der Messwert lag jedoch weiterhin auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten beiden Wochen einzelne langperiodische Signale und zunächst noch häufig kleine Explosionssignale. Diese traten in den vergangenen Tagen deutlich seltener auf.
Der Tremor bewegte sich in den vergangenen zwei Wochen auf mittlerem Niveau [2].
Die Quelle des Tremors lag im April unter dem Nordostkrater, sowie nordwestlich davon auf 1500 - 3000 m Höhe [1].
Am 03.05. wurde westlich von Belpasso (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.5 gemessen [3].
In den vergangenen 14 Tagen behinderten Wolken häufig die Beobachtung der Gipfelkrater mittels Webcams. Während den wolkenfreien Stunden zeigte sich die intensivste Gasemission am Nordostkrater. Hier waren die Emissionen meist pulsartig verstärkt. An der Voragine wurde anhaltend Gas aus Fumarolen emittiert. Auch aus dem Schlot, der sich während der eruptiven Aktivität im Dezember am östlichen Kraterrand der Voragine gebildet hatte wurde weiterhin weißer Dampf emittiert. An der Bocca Nuova kam es zu pulsartiger Gasemission aus dem nordwestlichen Schlot. Zeitweise waren die Emissionen dort mit geringen Mengen bräunlicher Asche durchsetzt. Am Südostkraterkomplex wurde das meiste Gas im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im April keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im April keine signifikanten Abweichungen. Lediglich am 6. April wurde eine kleine Veränderung während einer Phase erhöhten Tremors registriert [1].
An der Dilatometer-Station Monte Ruvolo (DRUV) wurde im April ein leichter, jedoch anhaltender Trend zur Kompression (Ausdehnung des Vulkangebäudes) gemessen. Dieser verstärkte sich am 6. April vorübergehend etwas [1].
Die Messung der Infraschallereignisse war im April zeitweise durch schlechtes Wetter gestört. Insgesamt zeigte sich eine variable, jedoch niedrige Anzahl an Ereignissen. Auch die Amplitude der Ereignisse war schwach. Quelle war überwiegend der Nordostkrater [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern bewegten sich im April auf mittlerem Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) unterlagen im April einem steigenden Trend und erreichten mittleres Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 13. April bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.61 etwas niedriger als bei der letzten Messung im März. Der Messwert lag jedoch weiterhin auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten beiden Wochen einzelne langperiodische Signale und zunächst noch häufig kleine Explosionssignale. Diese traten in den vergangenen Tagen deutlich seltener auf.
Der Tremor bewegte sich in den vergangenen zwei Wochen auf mittlerem Niveau [2].
Die Quelle des Tremors lag im April unter dem Nordostkrater, sowie nordwestlich davon auf 1500 - 3000 m Höhe [1].
Am 03.05. wurde westlich von Belpasso (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.5 gemessen [3].
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- INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2026.
24. April 2026
Abgesehen von einigen sehr schwachen Ascheemissionen aus der Bocca Nuova blieb der Ätna auch in den vergangenen zwei Wochen sehr ruhig. Der Tremor blieb niedrig und die seismische
Aktivität war gering.
In den vergangenen 14 Tagen zeigte sich an den Gipfelkratern des Ätna ruhige Gasemission. Das meiste Gas wurde dabei weiterhin am Nordostkrater freigesetzt. Die Emissionen waren dort häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine waren die Gasemissionen meist diffus und erfolgten aus Fumarolenfeldern. Außerdem setzte der Schlot an der oberen Ostflanke anhaltend weißen Dampf frei. An der Bocca Nuova wurde anhaltend Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Vereinzelt kam es dabei auch zu leichten Ascheemissionen. Am 23. April traten diese stärker und gehäuft auf. Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters freigesetzt.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten beiden Wochen einzelne langperiodische Signale, sowie phasenweise gehäuft kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten 14 Tagen knapp oberhalb der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau [1].
Am 20.04. wurde südwestlich des Monte Minardo (Westflanke) ein Beben der Stärke 1.5 registriert. Am 21.04. kam es östlich von Aci Castello (Ostküste) unter dem Meeresboden zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 24.04. wurde nördlich von Pietrafucile (Ostflanke) ein Beben der Stärke 2.5 registriert [2].
In den vergangenen 14 Tagen zeigte sich an den Gipfelkratern des Ätna ruhige Gasemission. Das meiste Gas wurde dabei weiterhin am Nordostkrater freigesetzt. Die Emissionen waren dort häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine waren die Gasemissionen meist diffus und erfolgten aus Fumarolenfeldern. Außerdem setzte der Schlot an der oberen Ostflanke anhaltend weißen Dampf frei. An der Bocca Nuova wurde anhaltend Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Vereinzelt kam es dabei auch zu leichten Ascheemissionen. Am 23. April traten diese stärker und gehäuft auf. Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters freigesetzt.
Dieses Webcam-Foto vom 23. April zeigt eine der leichten Ascheemissionen aus dem nordwestlichen Schlot der Bocca Nuova. Die schwach bräunliche Gas-/Aschewolke wird vom Wind schnell in
östliche Richtung getrieben. Rechts darüber sieht man die weißen Gas- bzw. Dampffahnen aus der Voragine. Weiter rechts befindet sich der Kegel des Südostkraters:

Foto vom 23.04.2026, 16:09 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola

Foto vom 23.04.2026, 16:09 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in den letzten beiden Wochen einzelne langperiodische Signale, sowie phasenweise gehäuft kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in den letzten 14 Tagen knapp oberhalb der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau [1].
Am 20.04. wurde südwestlich des Monte Minardo (Westflanke) ein Beben der Stärke 1.5 registriert. Am 21.04. kam es östlich von Aci Castello (Ostküste) unter dem Meeresboden zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 24.04. wurde nördlich von Pietrafucile (Ostflanke) ein Beben der Stärke 2.5 registriert [2].
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10. April 2026
Während der vergangenen Woche verhielt sich der Berg ruhig. Auch der Tremor verharrte auf niedrigem Niveau. Unterdessen ereignete sich an der Nordwestflanke des Ätna eine Erdbebenserie.
In der letzten Woche kam es am Ätna weiterhin zu den üblichen Gasemissionen. Diese waren am Nordostkrater nach wie vor am stärksten und meist pulsartig. An der Voragine wurde anhaltend Gas emittiert. Auch der Schlot an der oberen Ostflanke emittierte weiterhin anhaltend weißen Dampf. An der Bocca Nuova wurde das meiste Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend etwas Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im März keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im März keine signifikanten Abweichungen. Es kam nur zu kurzfristigen Schwankungen von bis zu 0,5 Mikroradiant an der Station ECPN, die im Zusammenhang mit Tremorvariationen standen [1].
Die Messung der Infraschallereignisse war im März zeitweise durch schlechtes Wetter, sowie technische Probleme gestört. Insgesamt zeigte sich eine große Variabilität bei der Anzahl an Ereignissen. Diese schwankte zwischen niedrigem und hohem Niveau. Die Amplitude war meist niedrig und als Quelle konnte überwiegend der Nordostkrater bestimmt werden [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern bewegten sich im März auf mittlerem Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) bewegten sich im März relativ stabil entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 23. März bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.63 höher als bei der letzten Messung im Januar. Der Messwert lag auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche wiederholt langperiodische Signale und häufig kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau und ging zuletzt noch etwas zurück [2].
Die Quelle des Tremors war im März über einen relativ großen Bereich verteilt. Dieser erstreckte sich vom Gebiet westlich der Voragine über den Nordostkrater nach Norden und lag auf einer Höhe zwischen 1000 m und 3000 m [1].
Am 05.04. ereignete sich nördlich von Maletto (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 3.6. Zahlreiche weitere Beben folgten, die Magnituden bis zu 2.9 erreichten. Die Tiefe der Beben lag in ca. 19 - 28 Km [3].
In der letzten Woche kam es am Ätna weiterhin zu den üblichen Gasemissionen. Diese waren am Nordostkrater nach wie vor am stärksten und meist pulsartig. An der Voragine wurde anhaltend Gas emittiert. Auch der Schlot an der oberen Ostflanke emittierte weiterhin anhaltend weißen Dampf. An der Bocca Nuova wurde das meiste Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend etwas Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Die Daten der GPS-Stationen zeigten im März keine signifikanten Abweichungen [1].
Die Daten der klinometrischen Stationen zeigten im März keine signifikanten Abweichungen. Es kam nur zu kurzfristigen Schwankungen von bis zu 0,5 Mikroradiant an der Station ECPN, die im Zusammenhang mit Tremorvariationen standen [1].
Die Messung der Infraschallereignisse war im März zeitweise durch schlechtes Wetter, sowie technische Probleme gestört. Insgesamt zeigte sich eine große Variabilität bei der Anzahl an Ereignissen. Diese schwankte zwischen niedrigem und hohem Niveau. Die Amplitude war meist niedrig und als Quelle konnte überwiegend der Nordostkrater bestimmt werden [1].
Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern bewegten sich im März auf mittlerem Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) bewegten sich im März relativ stabil entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die zuletzt am 23. März bestimmt wurde, war mit einem Wert von 0.63 höher als bei der letzten Messung im Januar. Der Messwert lag auf hohem Niveau [1].
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche wiederholt langperiodische Signale und häufig kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau und ging zuletzt noch etwas zurück [2].
Die Quelle des Tremors war im März über einen relativ großen Bereich verteilt. Dieser erstreckte sich vom Gebiet westlich der Voragine über den Nordostkrater nach Norden und lag auf einer Höhe zwischen 1000 m und 3000 m [1].
Am 05.04. ereignete sich nördlich von Maletto (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 3.6. Zahlreiche weitere Beben folgten, die Magnituden bis zu 2.9 erreichten. Die Tiefe der Beben lag in ca. 19 - 28 Km [3].
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03. April 2026
Auch in der letzten Woche kam es am Ätna wieder zu einer Phase erhöhten Tremors, bei der sich keine eruptive Aktivität zeigte. Es kam nur zu den üblichen Gasemissionen an den Gipfelkratern.
In der vergangenen Woche behinderten Wolken häufig die Beobachtung der Gipfelkrater mittels Webcams. Während den wolkenfreien Momenten zeigten sich die üblichen Gasemissionen. Diese waren am Nordostkrater weiterhin am intensivsten und häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine kam es zu diffuser Gasemission aus Fumarolen, sowie pulsartiger Gasemission aus dem Schlot an der oberen Ostflanke. An der Bocca Nuova wurde das meiste Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex wurde überwiegend Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Am 28. März kam es erneut zu einer Phase erhöhten Tremors. Über die Webcams konnte ich jedoch trotzdem keinerlei ungewöhnliche Aktivität beobachten, sondern es zeigten sich die normalen Gasemissionen.
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche gelegentlich langperiodische Signale, sowie wiederholt kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche zunächst entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau und stieg am 28. März dann rapide an. Er erreichte hohes Niveau und hielt sich dort unter Schwankungen für wenige Stunden. Dann fiel er wieder schnell auf niedriges Niveau ab [1].
Am 31.03. kam es nördlich von Maletto (Nordwestflanke) zu mehreren Erdbeben. Das Stärkste erreichte dabei eine Magnitude von 2.8. Die Beben ereigneten sich in einer Tiefe von ca. 20 - 30 Km [2].
In der vergangenen Woche behinderten Wolken häufig die Beobachtung der Gipfelkrater mittels Webcams. Während den wolkenfreien Momenten zeigten sich die üblichen Gasemissionen. Diese waren am Nordostkrater weiterhin am intensivsten und häufig pulsartig verstärkt. An der Voragine kam es zu diffuser Gasemission aus Fumarolen, sowie pulsartiger Gasemission aus dem Schlot an der oberen Ostflanke. An der Bocca Nuova wurde das meiste Gas aus dem nordwestlichen Schlot emittiert. Am Südostkraterkomplex wurde überwiegend Gas aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters emittiert.
Am 28. März kam es erneut zu einer Phase erhöhten Tremors. Über die Webcams konnte ich jedoch trotzdem keinerlei ungewöhnliche Aktivität beobachten, sondern es zeigten sich die normalen Gasemissionen.
Dieses Webcam-Foto zeigt die Gasemission aus den Gipfelkratern von Osten aus. Gut sind die pilzförmigen Gaswolken zu erkennen, die durch pulsartige Gasemission aus dem Nordostkrater (rechts)
entstehen. Links vom Nordostkrater kann man die Voragine erkennen, deren Rand schneefrei ist. Dort setzt der, Ende vergangenen Jahres entstandene Schlot etwas weißen Dampf frei. Links davor
der Südostkrater, der nur im Gipfelbereich etwas Gas emittiert:

Foto vom 02.04.2026, 07:00 Uhr: Milo-Webcam des INGV

Foto vom 02.04.2026, 07:00 Uhr: Milo-Webcam des INGV
Die Online-Seismogramme der Station ECNE zeigten in der letzten Woche gelegentlich langperiodische Signale, sowie wiederholt kleine Explosionssignale.
Der Tremor bewegte sich in der vergangenen Woche zunächst entlang der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Niveau und stieg am 28. März dann rapide an. Er erreichte hohes Niveau und hielt sich dort unter Schwankungen für wenige Stunden. Dann fiel er wieder schnell auf niedriges Niveau ab [1].
Am 31.03. kam es nördlich von Maletto (Nordwestflanke) zu mehreren Erdbeben. Das Stärkste erreichte dabei eine Magnitude von 2.8. Die Beben ereigneten sich in einer Tiefe von ca. 20 - 30 Km [2].
- INGV-Sezione di Catania. 2026. Home. TREMORE VULCANICO. ECPN
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