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Ätna Update (07.10. - 18.11.2022)

Dampfender Ätna

Aktuelle Informationen über die Tätigkeit des Vulkans


In Abhängigkeit von der Aktivität des Ätna, berichte ich hier in mehr oder weniger großer Regelmäßigkeit über die neuesten Ereignisse an diesem prächtigen Vulkan. Diese Informationen stelle ich aus diversen Quellen, wie Institute bzw. Organisationen, Websites von Vulkanologen und eigenen Beobachtungen (meist über Webcams) zusammen. Die verwendeten Quellen werden jeweils am Ende einer Nachricht genannt. Alle Uhrzeiten sind in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ). Für die Vollständigkeit und Richtigkeit meiner Updates kann ich leider keine Gewähr geben. Ich versuche jedoch immer so gründlich wie möglich zu arbeiten.
Planen Sie eine Reise zum Ätna? Dann beachten Sie unbedingt meine Seite mit den Reise- und Warnhinweisen. Hier gibt es viele Tipps und nützliche Links zum Thema Buchung, Anreise, Unterkunft und insbesondere zum Wandern auf dem Ätna, aber auch wichtige Informationen über die Gefahren.
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18. November 2022

Am 15. November kam es am Ätna zu einer deutlichen Hebung im Gipfelbereich, was mit starker Fluktuation des Tremors, sowie einigen leichten Erdbeben einher ging. Es kam aber weder zu eruptiver Aktivität, noch zu anderen sichtbaren Ereignissen.

In den vergangenen 14 Tagen konzentrierten sich die Gasemissionen an den Gipfelkratern des Ätna weiterhin auf die Bocca Nuova, wo es zu kräftiger und pulsartig verstärkter Gasfreisetzung kam.
Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend etwas Gas aus der Bresche bzw. dem zentralen Kraterbereich emittiert. Auch aus dem nördlichen Gipfelbereich des Neuen Südostkraters wurde anhaltend etwas Gas freigesetzt. Eine heiße Stelle an der inneren westlichen Kraterwand der Bresche war in den Nächten als kleiner glühender Punkt zu erkennen.
An Voragine und Nordostkrater zeigten die Webcams weiterhin kaum nennenswerte Gasfreisetzung.

Wie das INGV berichtet zeigte sich am frühen Morgen des 15. November eine deutliche Veränderung bei den klinometrischen Messdaten. Die erste Veränderung trat zwischen 01:00 Uhr und 01:30 Uhr auf und die zweite zwischen 03:50 Uhr und 04:30 Uhr. Insgesamt kam es zu einer Veränderung der Neigung von knapp einem Mikroradiant was auf eine Hebung hindeutet, die sich im Bereich des Gipfels ereignete. Gleichzeitig zeigte die Station DRUV am Monte Ruvolo (Westflanke) deutliche Schwankungen bei den dilatometrischen Daten. Nach 05:00 Uhr traten keine Veränderungen mehr auf [1].

Die Online-Seismogramme der Station ECNE waren während den Phasen erhöhten Tremors durch anhaltendes Rauschen gekennzeichnet, das die meisten anderen Signale überlagerte. Ansonsten zeigten sich regelmäßig langperiodische Signale.
Der Tremor ging ab dem 06.11. etwas zurück und schwankte anschließend auf mittlerem Niveau. Am 14.11. kam es zunächst zu einem schnellen Anstieg auf hohes Niveau, bevor der Tremor am 15.11. vorübergehend rasch bis auf niedriges Niveau absackte. Dann stieg er am Abend dieses Tages rapide an, erreichte gerade so hohes Niveau und hielt sich dort für einige Stunden. Am 16.11. ging er unter Schwankungen zurück und stabilisierte sich auf mittlerem Niveau [2].
Am Abend des 15.11. wurde die Quelle des Tremors unterhalb der Bocca Nuova auf ca. 3000 m Höhe lokalisiert [1].

Am 07.11. ereigneten sich westlich von Bronte (Nordwestflanke) zwei Beben, die Magnituden von 1.7 bzw. 1.9 erreichten. Am 12.11. kam es im Piano Pernicana (Nordostflanke) zu einem Beben der Stärke 1.6. Am 12.11. wurde südöstlich von Paternò ein Beben mit einer Magnitude von 1.7 registriert. Am 15.11. kam es im Bereich des Südostkraterkomplexes zu mehreren sehr schwachen (Magnitude kleiner 1.5) Beben. Am 15. und 16.11. ereigneten sich im Piano Pernicana zwei Beben die Stärken von 1.5 bzw. 2.0 erreichten [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Vermutlich stieg am 15. November vorübergehend eine größere Menge Magma im Berg auf, da die klinometrischen Daten am frühen Morgen dieses Tages eine rasche und deutliche Veränderung der Neigung der Bergflanke zeigten. Außerdem kam es zeitgleich am Südostkraterkomplex zu mehreren schwachen Erdbeben. Danach fiel der Tremor, der zuvor seit Monaten erhöht war, deutlich ab. Da es zu keiner eruptiven Aktivität kam ist zu vermuten, dass das aufsteigende Magma innerhalb des Bergs gespeichert werden konnte. Vermutlich hat es sich entlang der Riftzonen ausgebreitet. Zumindest die Pernicana-Verwerfung an der Nordostflanke reagierte auf die Veränderungen im Berg mit einigen schwachen Erdbeben. Es ist daher denkbar, dass das Magma vom Südostkraterkomplex aus nach Nord-/Nordost in Richtung der nordöstlichen Riftzone migrierte. Nach vorübergehendem kräftigem und rapidem Anstieg des Tremors hat dieser sich wieder auf mittlerem Niveau eingependelt. Die Lage hat sich somit seit dem 16. November wieder normalisiert. Es ist gut möglich, dass das Ereignis vom 15. November der Auftakt für weitere ähnliche Vorgänge ist. Daher hat sich meiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit für die Rückkehr eruptiver Aktivität innerhalb der nächsten Wochen, insbesondere am Südostkraterkomplex, deutlich erhöht.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2022. Comunicati attività vulcanica. 15/11/2022 19:47 - COMUNICATO ETNA
  2. INGV-Sezione di Catania. 2022. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2022.

04. November 2022

Auch in den vergangenen zwei Wochen blieb die Situation am Ätna unverändert ruhig. Die seismische Aktivität war niedrig. Allerdings verstärkte sich im Oktober die Inflation des Berges etwas.

In den letzten 14 Tagen wurde weiterhin das meiste Gas an der Bocca Nuova freigesetzt. Häufig waren die Emissionen pulsartig verstärkt. Am Südostkraterkomplex wurde aus dem zentralen Kraterbereich, zwischen altem und neuem Südostkrater anhaltend etwas Gas emittiert. Eine heiße Stelle in der inneren westlichen Kraterwand machte sich in den Nächten als kleiner glühender Punkt bemerkbar. Lichtstarke Webcams zeigten außerdem am oberen nördlichen Kraterabschnitt des Neuen Südostkraters in den Nächten anhaltenden schwachen Glutschein. Am Tage waren hier Fumarolen aktiv.
An Voragine und Nordostkrater konnte ich keine nennenswerten Gasfreisetzungen beobachten.

Dieses Webcam-Foto vom 3. November zeigt links im Bild die pulsartig verstärkte Gasemission aus der Bocca Nuova. Ein kräftiger Wind treibt die Gassäule in nordöstliche Richtung. Der Südostkraterkomplex (Bildmitte) setzt nur etwas Gas aus dem zentralen Bereich frei. Gut ist auch die große Bresche in seiner Südflanke erkennbar, die während heftiger eruptiver Aktivität im Februar entstand:
Pulsartige Gasemission aus der Bocca Nuova
Foto vom 03.11.2022, 14:30 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola

Im Oktober wurden die Gipfelkrater mehrfach von INGV-Personal besucht. Dabei konnte an der Bocca Nuova gelegentlich Donner aus der Tiefe wahrgenommen werden. Material wurde dabei jedoch nicht ausgeworfen. Voragine und Nordostkrater waren weiterhin blockiert und setzten kaum Gas frei. Der Südostkraterkomplex, der auch mittels einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, inspiziert wurde setzte etwas Gas aus Fumarolenfeldern frei. Diese konzentrierten sich vor allem auf Frakturen entlang der oberen Südflanke. Auch an der oberen Nordwestflanke war Gasemissionen aus Fumarolen erkennbar. Die thermischen Anomalien waren moderat [1].

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte für Oktober weiterhin andauernde Inflation des Vulkangebäudes. Die Zunahme der Inflation beschleunigte sich gegenüber dem Vormonat noch etwas [1].
Die klinometrischen Daten zeigten im Oktober keine signifikanten Veränderungen [1].

Die Infraschallaktivität unterlag im Oktober starken Schwankungen. Ein Maximum wurde am 08. Oktober mit 900 Ereignissen registriert. Die Amplitude der Signale war jedoch stets niedrig. Quelle der Aktivität war weiterhin die Bocca Nuova [1].

Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern bewegten sich im Oktober auf mittlerem Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) schwankten im Oktober auf der Grenze zwischen mittlerem und niedrigem Niveau. Sie waren niedriger als im September.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die am 13. Oktober bestimmt wurde, war etwas höher als im vergangenen Monat. Der Messwert erreichte knapp hohes Niveau [1].

Auf den Online-Seismogrammen der Station ECNE waren zwischen dem 21.10. und 04.11. häufig schwache langperiodische Signale erkennbar.
Der Tremor bewegte sich in den vergangenen zwei Wochen knapp unterhalb des Grenzbereichs zwischen mittlerem und hohem Niveau und unterlag dabei einigen Schwankungen [2].
Die Quelle des Tremors befand sich im Oktober unterhalb des Zentralkraters auf einer Höhe zwischen 2500 und 3000 m [1].

Vom 23.10. bis 24.10. kam es bei Fiumefreddo (Nordostflanke) zu mehreren schwachen Beben, wobei das Stärkste eine Magnitude von 2.4 hatte [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Die Inflation des Vulkangebäudes dauerte auch im Oktober weiter an und beschleunigte sich sogar noch etwas. Vermutlich steigt anhaltend Magma unter dem Berg auf und migriert in der Tiefe entlang der verschiedenen Riftsysteme. Dieser Prozess schiebt die Ostflanke des Ätna langsam weiter nach Osten. Der leichte Anstieg des Helium-Isotops 3He deutet darauf hin, dass im Oktober wieder mehr frisches Magma aufgestiegen ist. Dagegen gingen die Kohlendioxid-Emissionen zurück. Auch die Seismizität blieb niedrig. Aus diesen Daten schließe ich, dass neue eruptive Aktivität nicht unmittelbar bevorsteht. In einigen Monaten könnte es aber wieder zu strombolianischer Aktivität kommen. Diese dürfte vermutlich am ehesten am Südostkraterkomplex oder in der Bocca Nuova auftreten.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2022. Etna - BOLLETTINO MENSILE MESE DI RIFERIMENTO OTTOBRE 2022
  2. INGV-Sezione di Catania. 2022. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2022.

21. Oktober 2022

In den letzten 14 Tagen blieb der Ätna weiterhin relativ ruhig. Die seismische Aktivität war niedrig, jedoch blieb der Tremor erhöht.

An den Gipfelkratern wurde auch in den vergangenen beiden Wochen das meiste Gas an der Bocca Nuova freigesetzt. Hier waren die Gasemissionen weiterhin meist pulsartig verstärkt. Am Südostkraterkomplex stieg anhaltend etwas Gas aus dem zentralen Kraterbereich zwischen altem und neuem Südostkrater auf. Auch im nördlichen Gipfelbereich des Neuen Südostkraters setzten Fumarolen anhaltend etwas Gas frei. Nach wie vor zeigte sich in den Nächten ein kleiner glühender Punkt an der inneren westlichen Wand der großen Bresche. An Nordostkrater und Voragine konnte ich weiterhin kaum nennenswerte Gasemission erkennen.

Auf den Online-Seismogrammen der Station ECNE waren zwischen dem 08.10. und 21.10. zahlreiche schwache langperiodische Signale erkennbar. Außerdem zeigte sich bedingt durch den erhöhten Tremor ein anhaltendes leichtes Rauschen.
Der Tremor unterlag zwischen dem 08.10. und 10.10. einem leichten Anstieg und stabilisierte sich dann knapp unterhalb des Grenzbereichs zwischen mittlerem und hohem Niveau, wo er sich auch in der vergangenen Woche hielt [1].

Am 08.10. ereignete sich nördlich von Maletto (Nordwestflanke) ein Beben der Stärke 1.7. Am 14.10. kam es westlich des Monte Zoccolaro (Südostflanke) zu einem Beben der Stärke 2.0. Am 21.10. ereignete sich bei Ragalna (Südflanke) ein Beben der Stärke 1.7 [2].

  1. INGV-Sezione di Catania. 2022. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  2. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2022.


07. Oktober 2022

In der letzten Woche kam es am Ätna weiterhin zu ruhiger Gasemission. Der Tremor blieb erhöht, aber die seismische Aktivität war niedrig.

In der letzten Woche kam es an der Bocca Nuova weiterhin zu kräftiger und pulsartig verstärkter Gasemission. An Voragine und Nordostkrater konnte ich dagegen so gut wie keine Gasemission erkennen. Am Südostkraterkomplex wurde anhaltend etwas Gas aus der Bresche bzw. dem zentralen Kraterbereich emittiert. Auch aus dem Gipfelbereich des Neuen Südostkraters wurde anhaltend etwas Gas emittiert. Eine heiße Stelle an der inneren westlichen Kraterwand der Bresche war in den Nächten als kleiner glühender Punkt zu erkennen. Hier wird vermutlich heißes Gas emittiert.

Dieses Webcam-Foto vom 05. Oktober zeigt in der linken Bildhälfte die kräftige Gasfreisetzung aus der Bocca Nuova. Rechts kann man den Südostkraterkomplex mit der großen, in südliche Richtung verlaufenden Bresche erkennen. Diese mündet in den zentralen Bereich, der zwischen dem alten und neuen Südostkrater liegt und im vergangenen Jahr der Emissionspunkt zahlreicher paroxysmaler Phasen war. Hier steigt anhaltend Gas auf. Nördlich davon befinden sich im Gipfelbereich des Neuen Südostkraters einige Fumarolen aus denen ebenfalls anhaltend Gas emittiert wird:
Kräftige Gasfreisetzung aus der Bocca Nuova
Foto vom 05.10.2022, 11:12 Uhr: Webcam des INGV auf dem La Montagnola

Die Auswertung der Daten der GPS-Stationen zeigte im September weitere Inflation des Vulkangebäudes [1].
Die klinometrischen Daten zeigten im September keine signifikanten Veränderungen [1].

Die Infraschallaktivität war im September schwach und deutlich niedriger als noch im August. Die Ereignisse hatten niedrige bis mittelgroße Amplituden. Quelle der Aktivität war die Bocca Nuova [1].

Die Schwefeldioxidemissionen an den Gipfelkratern begannen ab Mitte September leicht zu steigen. Die täglichen Spitzenemissionsraten erreichten teilweise mittelhohe Werte. Die mittlere Emissionsrate erreichte ein durchschnittliches Niveau.
Die Boden-Kohlendioxid-Emissionen (Station ETNAGAS) stabilisierten sich im September nach anfänglichem deutlichen Rückgang wieder auf mittlerem Niveau.
Die Konzentration der Heliumisotope (3He/4He - Verhältnis) im Ätna-Gebiet, die am 23. September bestimmt wurde, war etwas niedriger als im vergangenen Monat. Der Messwert lag knapp unterhalb der Grenze zwischen mittlerem und hohem Niveau [1].

Der Tremor schwankte in der vergangenen Woche auf mittlerem Niveau und unterlag einem leicht steigenden Trend [2].
Die Quelle des Tremors lag im September im Bereich zwischen Bocca Nuova und Südostkrater auf einer Höhe, die sich zwischen 2400 m und 2900 m bewegte [1].

Am 02.10. kam es bei Maletto (Nordwestflanke) zu einem Beben der Stärke 1.8. Am 07.10. ereignete sich nordwestlich des Monte Centenari (Ostflanke) ein Beben der Stärke 2.9 [3].

Meine Interpretation der Daten und Spekulationen über die weitere Entwicklung:
Auch im September kam es zu weiterer Inflation des Vulkangebäudes. Vermutlich dringt weiterhin etwas Magma in den unteren Bereich des Riftsystems ein, das den Berg von Nord nach Süd durchzieht. Dies ist ein üblicher Prozess am Ätna, der die Ostflanke des Bergs langsam nach Osten drückt und dabei auch wiederholt flache Erdbeben an der Ost- und Nordostflanke generiert.
Sicherlich steigt auch weiterhin etwas Magma unter dem Zentralkrater (Bocca Nuova) und Südostkraterkomplex auf. Dies generiert die häufig kräftigen Gasemissionen in der Bocca Nuova bzw. tiefsitzenden Explosionen, die sich zuletzt im August und September ereignet hatten.
Da die Konzentration der 3He-Istope auch im September relativ hoch war dürfte auch immer noch frisches Magma unter dem Berg eintreffen. Die Schwefeldioxidkonzentrationen sind im September erhöht geblieben und auch die Kohlendioxidemissionen erreichten mittleres Niveau, was ein Indiz für aufsteigendes und sich dabei entgasendes Magma ist.
Vermutlich ist weiterhin mit dem Aufstieg von Magma zu rechnen. Jederzeit kann sich dieser verstärken und sich auch wieder einen Weg in den Südostkraterkomplex oder seine Umgebung bahnen. Darum kann das Einsetzen neuer eruptiver Aktivität am Südostkraterkomplex nicht ausgeschlossen werden. Auch die Aktivität in der Bocca Nuova kann sich jederzeit verstärken.

  1. INGV-Sezione di Catania. 2022. Etna - BOLLETTINO MENSILE MESE DI RIFERIMENTO SETTEMBRE 2022
  2. INGV-Sezione di Catania. 2022. Home. TREMORE VULCANICO. ECNE
  3. INGV. Osservatorio Etneo. Sorveglianza e Monitoraggio. DATABASE TERREMOTI. Localizzazioni di sala operativa. 2022.



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